SRT-Therapie

Die stochastische Resonaztherapie (SRT) ist eine äußerst erfolgreiche Präventions- und Therapiemaßnahme bei zahlreichen neurologischen und orthopädischen Erkrankungen und Schädigungen, insbesondere bei Bewegungsstörungen.

Die stochastische Resonanztherapie wurde von Prof. Dr. Dietmar Schmidtbleicher und Prof. Dr. Christian Haas an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main entwickelt. Prof. Dr. Haas persönlich hat uns im Ferbruar 2012 in einer Fortbildung das neue Therapieverfahren nahegebracht.

Während der Therapie steht der Patient auf zwei Fußplatten des Gerätes. Diese Platten bewegen sich stochastisch-randomisiert, also sich ständig ändernd und nicht vorhersehbar, in allen Dimensionen (vor/zurück, rechts/links, aufwärts/abwärts). Durch permanent wechselnde Bewegungen wird der Patient immer wieder aus dem Gleichgewicht gebracht und lernt, auf die Störungen wirksam zu reagieren. Die Therapie setzt also Reize nach dem Zufallsprinzip, was sich positiv auf das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln auswirkt.

Zu den Anwendungsgebieten gehören:

  • Gleichgewichtsstörungen (Ataxie)
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Schlaganfall
  • Harn-Inkontinenz
  • Neuropathie
  • Orthopädische Läsionen (z.B. Bandrupturen, Frakturen)
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Sturzprävention

SRT ermöglicht:

  • verbesserten Informationsaustausch zwischen Gehirn und Muskulatur
  • verbesserten Muskelaufbau und Knochenstoffwechsel
  • verbesserte Koordination von Bewegungen durch die Freisetzung des Neurotransmitters Dopamin
  • erhöhte Gangsicherheit durch verbesserte Reflexsteuerung
  • verbessertes motorisches Lernen und Gleichgewicht

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